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	<title>Interview | RechtamBau</title>
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	<description>Fachmagazin für Recht in Sachen Architektur, Bau und Immobilien</description>
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	<title>Interview | RechtamBau</title>
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	<item>
		<title>Dr. Bernhard Kall ist Partner bei Willheim Müller Rechtsanwälte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bernhard Kall]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2014 09:05:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seinen Karriereweg bei Willheim Müller Rechtsanwälte startete Dr. Bernhard Kall (Jahrgang 1979) im Jahr 2006. Nach Absolvierung der Rechtsanwaltsprüfung 2008 war er fünf Jahre als Anwalt in den Bereichen Bau- und Vergaberecht tätig, ehe er mit Anfang des Jahres 2014 in die Partnerschaft übertrat. Dr. Bernhard Kall verstärkt somit als fünfter Partner bei Willheim Müller...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.rechtambau.at/dr-bernhard-kall-ist-partner-bei-willheim-muller-rechtsanwalte/">Dr. Bernhard Kall ist Partner bei Willheim Müller Rechtsanwälte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.rechtambau.at">RechtamBau</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seinen Karriereweg bei Willheim Müller Rechtsanwälte startete Dr. Bernhard Kall (Jahrgang 1979) im Jahr 2006. Nach Absolvierung der Rechtsanwaltsprüfung 2008 war er fünf Jahre als Anwalt in den Bereichen Bau- und Vergaberecht tätig, ehe er mit Anfang des Jahres 2014 in die Partnerschaft übertrat. Dr. Bernhard Kall verstärkt somit als fünfter Partner bei Willheim Müller Rechtsanwälte die Führungsebene.</p>
<p>&bdquo;Wir haben es seit der Gründung der Kanzlei nicht zuletzt aufgrund unseres Engagements und unseres Einsatzes für unsere Mandanten geschafft, dass Willheim Müller Rechtsanwälte unter anderem in den Bereichen Bau- und Vergaberecht zu den Top-Kanzleien in Österreich zählt. Ich freue mich darauf, diesen erfolgreichen Weg weiter mit Willheim Müller Rechtsanwälte verfolgen und unser in den letzten Jahren gewonnenes Spezial Know-how weiter für zufriedene Mandanten einsetzen zu können&ldquo;, so Kall.</p>
<p>Der erfahrene Bau- und Vergaberechtsexperte leitet die Praxisgruppe Vergaberecht und gemeinsam mit DDr. Katharina Müller die Praxisgruppe Baurecht von Willheim Müller Rechtsanwälte. Kall bietet im Vergaberecht verfahrensübergreifende Beratung, von der Erstellung der Ausschreibung bzw. des Angebotes, der Begleitung des Vergabeverfahrens bis zur Geltendmachung bzw. Abwehr von Ansprüchen vor den Vergabekontrollbehörden an. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt im Bereich der Beschaffung von Bauleistungen. Ein weiterer Schwerpunkt von Kall liegt in dem sehr spezifischen Bereich der baubegleitenden Unterstützung von Auftragnehmern bei der Gestaltung und Abwicklung nationaler und internationaler Bauverträge. Aufgrund seiner interdisziplinären Ausbildung ist Kall erster Ansprechpartner für technisch komplexe Sachverhalte. Durch die langjährige Betreuung zahlreicher Unternehmen aus dem Bau- und Baunebengewerbe in (außer)streitigen sowie schiedsgerichtlichen Verfahren verfügt Kall über umfangreiche Erfahrungen im Bereich Bau(vertrags)recht, Claimmanagement sowie Litigation und Arbitration. Kall ist darüber hinaus Autor von zahlreichen Fachbeiträgen in einschlägigen Publikationen und Fachvortragender zu bau- und vergaberechtlichen Themen.</p>
<p>DDr. Katharina Müller, Gründungspartnerin von Willheim Müller: &bdquo;Die Erweiterung der Partnerstruktur durch Dr. Kall ist ein weiteres Beispiel für das kontinuierliche Wachstum unserer Kanzlei. Wir freuen uns sehr, dass Dr. Kall, der fast seit der Gründung unserer Kanzlei Bestandteil unseres Teams ist, nun diesen Karriereschritt setzt.&ldquo;</p>
<p>Nach Abschluss der HTL für Bautechnik studierte Dr. Bernhard Kall an der Karl Franzens Universität Graz und promovierte 2007 an der Universität Wien.</p>
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		<title>BAUMIT vom „Baustoffpionier“ zur Nummer 1 des Baustoffsektors</title>
		<link>https://www.rechtambau.at/baumit-vom-baustoffpionier-zur-nummer-1-des-baustoffsektors/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthias Nödl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 18:59:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baupraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Matthias Nödl hat Robert SCHMID, Eigentümervertreter der BAUMIT-Gruppe, über aktuelle Themen rund um BAUMIT, Finanz- und Wirtschaftskrise, Umweltschutz und Energieeffizienz sowie die Rolle von Recht am Bau befragt und interessante Antworten erhalten. Matthias Nödl: Sehr geehrter Herr Schmid! BAUMIT  hat  sich  vom  „Baustoffpionier“  zur  klaren  Nummer  1  des  Baustoffsektors  in Österreich entwickelt, was macht das...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.rechtambau.at/baumit-vom-baustoffpionier-zur-nummer-1-des-baustoffsektors/">BAUMIT vom „Baustoffpionier“ zur Nummer 1 des Baustoffsektors</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.rechtambau.at">RechtamBau</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_551" aria-describedby="caption-attachment-551" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-551 size-medium" src="https://www.rechtambau.at/wp-content/uploads/2018/03/Schmid-1-200x300.jpeg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://www.rechtambau.at/wp-content/uploads/2018/03/Schmid-1-200x300.jpeg 200w, https://www.rechtambau.at/wp-content/uploads/2018/03/Schmid-1.jpeg 300w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption id="caption-attachment-551" class="wp-caption-text">© Baumit</figcaption></figure>
<p>Matthias Nödl hat Robert SCHMID, Eigentümervertreter der BAUMIT-Gruppe, über aktuelle Themen rund um BAUMIT, Finanz- und Wirtschaftskrise, Umweltschutz und Energieeffizienz sowie die Rolle von Recht am Bau befragt und interessante Antworten erhalten.</p>
<p><span id="more-75"></span></p>
<p><strong>Matthias Nödl: Sehr geehrter Herr Schmid! BAUMIT  hat  sich  vom  „Baustoffpionier“  zur  klaren  Nummer  1  des  Baustoffsektors  in Österreich entwickelt, was macht das Erfolgsmodell BAUMIT aus?</strong></p>
<p>Robert Schmid: Ein Erfolgsmodell hat viele Zutaten, so auch das BAUMIT-Modell. Die für mich wichtigsten Komponenten jedoch sind Innovation, gute Mitarbeiter und Verlässlichkeit. Damit lässt sich schon einiges machen.</p>
<p><strong>Matthias Nödl: Wie beurteilen Sie in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise die wirtschaftliche Situation und Entwicklung der Baubranche?</strong></p>
<p>Robert Schmid: Vor der Krise war zu viel Geld im Umlauf und es wurden Projekte realisiert und finalisiert, die eigentlich wenig Berechtigung haben. Es wurde fast zu viel gebaut. Jetzt in der Krise ist jedoch zu wenig Geld da und Bauprojekte, die Sinn machen und mittel- und langfristig Wohlstand schaffen, werden nicht durchgeführt. Das Schlimmste jedoch, das spürt man besonders in manchen osteuropäischen Ländern, ist, wenn der Staat nicht mehr bezahlt. Wenn der öffentliche Auftraggeber erst nach drei Monaten das geschuldete Geld überweist, so wird der Auftragnehmer auch erst nach drei Monaten zahlen können. Es kommt zu einem Dominoeffekt, der die gesamte Zahlungskette und damit Zahlungsmoral maßgeblich negativ beeinflusst.</p>
<p><strong>Matthias Nödl: Umweltschutz und Energieeffizienz spielt am Bau angesichts wachsender CO2-Emission und steigender Energiepreise eine immer größere Rolle, welchen Beitrag leistet BAUMIT dazu?</strong></p>
<p>Robert Schmid: Beides Themen, die für uns ausgesprochen wichtig sind. Das eine Thema bedingt das andere. Energieeffizienz ist ein Begriff, der von vielen besonders in der Politik nicht verstanden wird. Mit minimalem Input einen maximalen Output erreichen. Umgelegt auf das Gebäude heißt dies, mit möglichst wenig Wärme und sonstiger Energie ein Gebäude angenehm und komfortabel bewohnbar machen. Unsere Unternehmen BAUMIT und AUSTROTHERM sind führend im Bereich der Lösungen, wie man durch entsprechende Wärmedämmungsmaßnahmen den Energiebedarf maßgeblich reduziert. Das Ziel ist möglichst gar keine Energie zu verbrauchen. Leider glauben aber viele Politiker und Menschen, dass sie energieeffizient sind, wenn sie sich eine Solaranlage aufs Dach schrauben oder eine Pelletsheizung in den Keller stellen. Auch wenn das durchaus ökologische Energiequellen sind, so ist es doch schade um jede Kilowattstunde oder jedes Megajoule, das unsinnig vernichtet wird, egal ob ökologisch oder nicht ökologisch. Unternehmen, die sehr energieeffizient arbeiten, haben schon einen großen Beitrag zum Umweltschutz getätigt. Der Rest sind Filteranlagen und Sauberkeit. In Wopfing steht das sauberste Baustoffwerk Europas. Wir sind hier sowohl beim Thema Energieeffizienz als auch Umweltschutz in der allerobersten Liga und darauf sind wir stolz.</p>
<p><strong>Matthias Nödl: Wie wichtig ist es aus Ihrer Sicht für Planer und Architekten und die Baubranche sich punkto Recht am Bau regelmäßig zu informieren?</strong></p>
<p>Robert Schmid: Das Thema Recht (nicht nur am Bau) oder besser gesagt Gesetze und Verordnungen rund um diverse Rechtsmaterien sind aus meiner Sicht ein Geschwür, das überhand nimmt. Es ist weder für ein Unternehmen noch für eine Privatperson möglich alles zu lesen und alles richtig zu tun. Ich persönlich schalte meinen Hausverstand ein und versuche mir ein Urteil zu machen. Die Kunst der Information rund um Rechtsthemen ist aus meiner Sicht nicht die Regelmäßigkeit, sondern die Maßgeblichkeit. Die Kunst ist es die Betroffenen vor „Verordnungen blaba“ zu schützen und die wichtigen Dinge rechtzeitig und ausreichend deutlich zu schreiben. Dies gilt für alle Menschen und auch für Planer und Architekten (denke ich).</p>
<p><strong>Matthias Nödl: Vielen Dank für das Gespräch.</strong></p>
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		<title>Fachmeinung – Feuer und Flamme für RechtamBau.at</title>
		<link>https://www.rechtambau.at/fachmeinung-feuer-und-flamme-fur-rechtambau-at/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Vincenz Leichtfried]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 16:53:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baupraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Versuch zu verstehen, warum die Welten von Baupraxis und Juristerei so weit auseinanderliegen und wie die Überwindung dieser Schlucht mit RechtamBau.at gelingen soll. Martin Koczy, seit mehr als 20 Jahren in den Bereichen Architektur und Design tätig, hatte immer schon eine gewisse Affinität zum Baurecht. Im Rahmen der projectm gmbh bietet er seinen Kunden...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.rechtambau.at/fachmeinung-feuer-und-flamme-fur-rechtambau-at/">Fachmeinung – Feuer und Flamme für RechtamBau.at</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.rechtambau.at">RechtamBau</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_611" aria-describedby="caption-attachment-611" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-611" src="https://www.rechtambau.at/wp-content/uploads/2018/03/07_Interview_4von4_VarianteA_DSC_0319_0-300x205.jpeg" alt="" width="300" height="205" /><figcaption id="caption-attachment-611" class="wp-caption-text">© Martin Kozcy</figcaption></figure>
<p>Ein Versuch zu verstehen, warum die Welten von Baupraxis und Juristerei so weit auseinanderliegen und wie die Überwindung dieser Schlucht mit RechtamBau.at gelingen soll.</p>
<p><span id="more-12"></span></p>
<p>Martin Koczy, seit mehr als 20 Jahren in den Bereichen Architektur und Design tätig, hatte immer schon eine gewisse Affinität zum Baurecht. Im Rahmen der projectm gmbh bietet er seinen Kunden daher sowohl bautechnische Beratung und Unterstützung als auch (in Kooperation mit einem Rechtsanwalt) baurechtliches Knowhow – eine außergewöhnliche Kombination für einen Unternehmer der Baupraxis. Grund genug, Martin Koczy (CoHerausgeber von RechtamBau.at) über seine Beweggründe, an RechtamBau.at mitzuwirken, zu befragen.</p>
<p><strong>Matthias Nödl:</strong> Herr Koczy, Sie sind ein Verfechter der ersten Stunde von RechtamBau.at. Als Sie davon erfahren haben, dass Vincenz Leichtfried und ich mit RechtamBau.at eine juristische Fachzeitschrift für die Bau und Immobilienpraxis herausgeben wollen, waren Sie sofort Feuer und Flamme für diese Idee. Was hat Sie daran so gereizt?</p>
<p><strong>Martin Koczy:</strong> Die Idee war für mich deshalb so faszinierend, weil die in Österreich bisher erhältlichen juristischen Fachzeitschriften vorrangig Juristen als Zielgruppe hatten. Die Interessen der Bau und Immobilienpraxis wurden dabei völlig vernachlässigt; dies obwohl besonders die planenden und ausführenden Unternehmen des Bausektors sowie deren technisches Personal immensen Bedarf an juristischer Ausbildung im Architekten, Bau, Vergabeund Immobilienrecht haben.</p>
<p><strong>Vincenz Leichtfried:</strong> Wie ist das zu verstehen?</p>
<p><strong>Martin Koczy</strong> Techniker und Handwerker – egal aus welcher Sparte sie kommen – haben eine fachspezifische technische Ausbildung. Deren Zugang zu rechtlichen Themen ist ein völlig anderer als jener von Juristen. Besonders die Sprache, die Ausdrucksweise und das Verständnis für technische bzw. rechtliche Zusammenhänge trennen die Welten von Technikern und Juristen. Techniker steigen bei komplexen juristischen Aufsätzen daher häufig aus – sie verlieren als „Ungeübte“ schnell denÜberblick und damit auch das Interesse an juristischen Texten.</p>
<p><strong>Matthias Nödl:</strong> Können Sie uns dafür ein Beispiel nennen?</p>
<p><strong>Martin Koczy:</strong> Natürlich. Techniker bzw. Handwerker setzen in ihren Überlegungen ganz andere Prioritäten als Juristen. Ein Möbeltischler hat z. B. das Ziel, ein perfektes Möbelstück zu bauen. Dabei steht die handwerkliche Umsetzung einer kreativen Idee im Vordergrund. Der Möbeltischler steckt alle Kreativität bzw. alles Wissen und Können in die Herstellung des Möbelstücks. Er überlegt sich, welches Material wohl am besten geeignet wäre, welche Möbelbänder am wenigsten sichtbar, gleichzeitig aber am strapazierfähigsten wären. Und jetzt können Sie sich vorstellen, welche Priorität es für diesen Möbeltischler hat, die komplexen Vertragsbedingungen eines Liefervertrags für das Material des Möbelstücks zu lesen und zu verstehen.</p>
<p><strong>Matthias Nödl:</strong> Aber auch für den Möbeltischler ist es wichtig, sich mit rechtlichen Themen seiner beruflichen Praxis zu befassen, schon alleine um etwaige Risiken erkennen zu können.</p>
<p><strong>Martin Koczy:</strong> Genau! Kenne ich ein Risiko, kann ich es bewerten und entscheiden, ob ich z. B. ein Lieferangebot für das Möbelmaterial trotzdem annehme oder nicht. Wenn ich aber schon am Erkennen des Risikos scheitere, kann aus einer kreativen Idee ohne Weiteres ein finanzielles Fiasko oder ein Haftungsfall entstehen.</p>
<p><strong>Matthias Nödl;&gt;</strong> Welche Informationen sollten daher Ihrer Meinung nach in RechtamBau.at keinesfalls fehlen?</p>
<p><strong>Martin Koczy:</strong> Es ist wichtig, der Bau und Immobilienpraxis zum einen die Scheu vor dem Recht und den Juristen zu nehmen und zum anderen ein Verständnis für die „andere Seite“ zu schaffen. Zudem sollten gewisse Fachbegriffe oder Vorgänge leicht verständlich erklärt und allgemeine Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden. Immerhin soll RechtamBau.at den Lesern ein gewisses Grundverständnis für wesentliche Rechtsthemen (z. B. Haftungen, Gewährleistung, vertragliche Rechte und Pflichten usw.) mitgeben.</p>
<p><strong>Vincenz Leichtfried:</strong> Wie soll das aus Ihrer Sicht gelingen?</p>
<p><strong>Martin Koczy:</strong> Es wird unter anderem ein Fachlexikon geben, das mit jeder Ausgabe vier juristische und vier technische Fachbegriffe leicht verständlich und nachvollziehbar erklärt. RechtamBau.at erhebt generell den Anspruch, dass alle Beiträge leicht verständlich verfasst werden und sich mit den Herausforderungen des täglichen Lebens in der Bau und Immobilienpraxis auseinandersetzen. Die Rubrik „Aus dem täglichen Leben“ ermöglicht es dem Leser, quasi aus den Fehlern anderer zu lernen und einen Bezug zu vergleichbaren Problemstellungen herzustellen; Problemstellungen, mit welchen er allenfalls schon einmal selbst konfrontiert war. Kommentare zu aktueller Judikatur bzw. Neues aus dem Behördendschungel dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen. Und worauf besonders Wert gelegt wird: Sämtliche Beiträge unterliegen vor Abdruck einer strengen Lesekontrolle durch Baupraktiker – wird da etwas unklar formuliert bzw. unverständlich ausgedrückt, heißt es für die Autoren „zurück zum Start“ –, denn, wie gesagt, die Inhalte müssen für juristische Laien aus der Bau und Immobilienpraxis ohne juristische Vorerfahrung leicht verständlich sein, sonst hat RechtamBau.at seine Aufgabe verfehlt.</p>
<p><strong>Vincenz Leichtfried:</strong> Eingangs meinten Sie, dass derartige Fachzeitschriften nur für Juristen verfasst sind – heißt das nun, dass sich das neue Format ausschließlich an „Nichtjuristen“ richten soll?</p>
<p><strong>Martin Koczy:</strong> Nein, keineswegs. Es soll keine strikte Abgrenzung der Zielgruppen vorgenommen werden. Vielmehr soll RechtamBau.at als Medium die Kommunikation zwischen Jurist und Techniker unterstützen und optimieren. Zentrales Ziel von RechtamBau.at ist es deshalb, eine gemeinsame Sprache zwischen Juristen und Technikern zu finden, die beide Welten verstehen. Bisher war ja die Sprache gerade das, was Juristen und Techniker getrennt hat.</p>
<p><strong>Vincenz Leichtfried:</strong> Das heißt also auch für Juristen?</p>
<p><strong>Martin Koczy:</strong> Ja, eindeutig! Deshalb unter anderem auch das geteilte Lexikon. Oft fehlt es ja den Juristen am technischen Verständnis. Es schadet sicher nicht, dass der Jurist lernt, sich in die Welt des Bau und Immobilienpraktikers hineinzuversetzen. Immerhin gewinnt dadurch auch die Beratung erheblich an Qualität. Nichts ist unangenehmer, als z. B. in einem Bauprozess vor Gericht zu stehen und über Themen zu reden, die man im Ansat<br />
z nicht versteht; auch weil es dem Juristen durch die Sprachbarriere nicht gelingt, den Techniker darauf hinzulenken, worauf es im Prozess ankommt. Ich meine, dass dieses Medium ausgezeichnet dazu geeignet ist, auch dem Juristen einen eindrucksvollen Einblick in die Welt der Bauwirtschaft zu verschaffen.</p>
<p><strong>Matthias Nödl:</strong> Ihre Worte klingen vielversprechend. Insbesondere weil Sie einen nichtjuristischen Background haben. Ich bin davon überzeugt, dass RechtamBau.at ein Erfolg wird! Vielen Dank für das Gespräch!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.rechtambau.at/fachmeinung-feuer-und-flamme-fur-rechtambau-at/">Fachmeinung – Feuer und Flamme für RechtamBau.at</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.rechtambau.at">RechtamBau</a>.</p>
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